Ankündigung Dia-Vortrag mit Filmzuspielung "Der Riesenkalmar Architeuthis – Geheimnisvoller Gigant der Tiefsee"

Abb.: der frisch aufgetaute, über sechs Meter lange Riesenkalmar in Neuseeland
Presseinformation und herzliche Einladung
Biozentrum Grindel und
Zoologisches Museum
Universität Hamburg
Martin-Luther-King Platz 3
20146 Hamburg
Dia-Vortrag mit Filmzuspielung „Der Riesenkalmar Architeuthis – geheimnisvoller Gigant der Tiefsee“
Hamburg, 04.12.05
Seit Jahrhunderten geistert der Riesenkalmar durch Mythen und Seefahrergeschichten. In vielen Darstellungen taucht dieses Tier, häufig auch „Riesenkrake“ genannt, als Schiffe versenkendes und Menschen fressendes Ungeheuer auf. Erst im Jahre 1857 fand der Riesenkalmar als Architeuthis dux Eingang in den Katalog wissenschaftlich beschriebener Tierarten. Bisher sah noch nie ein Mensch einen solchen Giganten in seinem natürlichen Lebensraum, den riesigen, nahezu lichtlosen Weiten der oberen Tiefsee. Nun ist erstmals in Deutschland ein Riesenkalmar zu sehen – ein über sechs Meter langes Exemplar aus Neuseeland. Nur wenige Museen der Welt können ein derart seltenes Ausstellungsstück zeigen.
Innerhalb des öffentlichen Abendvortrags „Der Riesenkalmar Architeuthis – Geheimnisvoller Gigant der Tiefsee“ im Zoologischen Museum der Universität Hamburg berichtet Dipl.-Biol. Volker Miske, Meeresbiologe am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald und Freier Mitarbeiter am Deutschen Meeresmuseum Stralsund, wie dieses männliche und ein weibliches Tier vor Ort untersucht wurden und wie die Präparation des Männchens erfolgte, bevor es auf die lange Reise ans andere Ende der Welt, zum Meeresmuseum, ging.
Dabei gibt der Tintenfisch-Spezialist unter Einbeziehung neuester Forschungsergebnisse in allgemeinverständlicher Form Einblicke in die Welt der Riesenkalmare: Wo und wie leben sie, wie sind sie gebaut und wie groß werden sie, wovon ernähren sich diese Tiefseebewohner, welche Anpassungen an ihren Lebensraum weisen sie auf – und stimmt es wirklich, dass „Riesenkraken“ Schiffe angreifen und Menschen verschlingen?
Danach wird eine Filmsequenz über das Stralsunder Exemplar gezeigt. Abschließend können konservierte Teile von Riesenkalmaren, u. a. ein 40 cm langes Armstück und ein Schnabel, näher angesehen und Fragen gestellt werden.
Eine Veranstaltung innerhalb der Vortragsreihe „Treffpunkt Zoologisches Museum“ des Biozentrums Grindel und des Zoologischen Museums mit Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Zoologischen Museums Hamburg e. V.
Ort: Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum, Großer Hörsaal, Martin-Luther-King Platz 3, 20146 Hamburg
Zeit: Montag, 06.12.05, 18:00
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Hilke Ruhberg
Dr. H. Helene Kranz
Peter Stiewe
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Hilke Ruhberg
Universität Hamburg
Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum
Martin-Luther-King Platz 3
20146 Hamburg
Tel.:040-42838-5644
Ruhberg @zoologie.uni-hamburg.de
und
Dipl.-Biol. Volker Miske
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Zoologisches Institut und Museum
Johann-Sebastian-Bach-Str. 11-12
17487 Greifswald
Tel.: 0160-95562747
volker.miske @teuthis.de
www.tintenfische.com
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© 2005 Volker Christian Miske. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 04.12.05.